Die Podcasts sind da!

21 08 2009

Ich möchte vorstellen: Gregor Meyer und Lukas Odenthal!

Kennen Sie nicht?
Sollten Sie aber!

Einfach mal einen Moment Zeit nehmen, den Podcasts lauschen und zurücklehnen.

Mira Meets

Viel Spaß dabei!





Sprüche der Woche

5 07 2009

D1: Das war 1980. Obwohl, da waren Sie noch sehr klein.
D2: 1980? Da war ich noch Suppe!
R: Du warst doch nicht acht Jahre in der Suppe…

M: Wie geht es dir?
P: Fett und nass!

A: Ich habe genug von stinkenden und alkoholischen Menschen!

R: Die hat doch echt keinen Geschmack, oder? La Nutti…





Paul Panzer

28 05 2009

Am 50. Geburtstag meines Vaters waren wir in der Bielefelder Stadthalle, um Paul Panzers neue Show anzugucken.

“Endlich Freizeit – Was für’n Stress!”

Paul Panzer

Paul Panzer

Ich muss gestehen, ich hatte ihn unterschätzt… bis ich die unendliche Schlange vor der Halle gesehen habe. Die Halle war voll! Was für ein Gagfeuerwerk, nichts für Leute ohne Bauchmuskeln ;) Ich kann nur jedem empfehlen sich das anzuschauen!

Paul Panzer und die Klose- Family

Paul Panzer und die Klose- Family

Ein Lob: Er hat sich nach der Show wirklich lange Zeit genommen für Autogramme, Fotos und Widmungen!





Sprüche der Woche

25 05 2009

Leider hat mich die Klausurenphase ein wenig vom bloggen abgehalten.
Doch hier ist er nun endlich, ein neuer Eintrag! Juhu!

C: Mein zweiter Name ist Johannes, nach Johannes Rau benannt
A: Sei froh, dass  du nicht Horst heißt! Oder du Mira, stell dir mal vor du würdest Segine heißen…äh Gesine!

M1: Mama hat gesagt, dass Opa den Hof selber gesteinert hat
M2: Meinst du gepflastert?
M1: Eigentlich schon…

M: Die ist doch Stroh wie doof!

M: Du Nudeln. Du Nudeln. Verdammt, ich wollte sagen du Nudel

C: Ich bin so exthusiasmus

J: Von zu viel Cola sterben die Spermien! Hat mein Cousin gesagt, der studiert!
D: Was studiert der denn? Sperminoligie?

R: Das ist aber geschlecht gewesen, äh schlecht





Erlebnis / Spruch der Woche

16 04 2009

Heute an einer Ampel in Bielefeld City, ich schaue auf mein Handy um die Uhrzeit zu sehen.
Mit der unendlich schweren Laptoptasche stehe ich in der Sonne, hoffentlich verpasse ich nicht den Bus! Neben mir steht ein Anzugträger mit einem dicken Ordner unterm Arm.
Aus dem nichts höre ich ihn sagen:

Oooh, hat dich etwa keiner angerufen?

Erst als ich aufschaue merke ich, dass er mich angesprochen hat.
Wie bitte? Was soll das denn? Sehe ich aus wie 15? Als würde ich den ganzen Tag über meinem Handy hocken…
Ganz im Gegenteil! (außer das Alter, ich befürchte ich sehe wirklich so aus) :D





Spiegel Online

10 04 2009

Juhu, meine lieben Leser und Leserinnen!
Ich habe es geschafft. Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen oder ähnliches :D

Ein Bild von mir ist bei Spiegel Online online (oops, doppelt ;) ).

Third Cucumber beim SchoolJam Finale in Frankfurt
Third Cucumber beim SchoolJam Finale in Frankfurt

 

Obwohl das in dem Fall etwas ist, worüber ich mich sehr freue  (da ich diese Seite sehr schätze!) muss ich mich doch wundern. Sind sich die Spiegel- Autoren über ihr Vokabular bewusst? Ich möchte nicht als Groupie bezeichnet werden, nur weil ich mein Freund Musiker ist und ich ihn bei einem Auftritt unterstütze!





Sprüche der Woche

31 03 2009

U: Sag mal… wenn der deutsche Außenminister auch kommt, brauchen wir dann nicht noch mehr Security?
P: Warum das denn? Glaubst du der greift uns an?

M: Seit ihr eigentlich liiert? Liniert, oder kariert?

M: Irgendwie habe ich ein schlechtes Gewissen! Ich habe den ganzen Tag nur gegessen… (1 Minute später)… Ich glaube ich hole mir einen Joghurt!





Porträt (mein Onkel)

31 03 2009

„Als Künstler darf man das!“

Sein blonder Afro, Ohrringe, große Ringe an den Fingern, bunte Klamotten und Cowboystiefel. In jeder Kleinstadt würde Jan Peter Bremer auffallen und als komischer Vogel gelten. Nicht aber in Berlin.

Berlin Kreuzberg, am Mehringdamm. Vorbei an einer Schwulen- und Lesben Kneipe gehe ich in einen Hinterhof. Der Weg führt mich weiter in einen Altbau. Jetzt die Treppen bis ganz nach oben. Erwartet werde ich von Jan Peter Bremer, der schon in der Tür steht und grinst. „Hallöchen“, ruft er. Um seine Füße tänzelt Helga herum. Sein Bulldoggen ähnlicher, kleiner schwarzer Hund. Jan Peter  ist Schriftsteller und Ingeborg- Bachmann Preisträger. Mit seiner Frau Britta und den zwei Kindern Bruno und Luzie lebt er hier.

„Sie wirkt wie hinübergerettet aus den letzten 40 Jahren“

Die Wohnung schlängelt sich durch das Gebäude wie ein Bücherwurm durch einen Roman. Die Zimmer stehen wie kleine Beinchen zu den Seiten ab. Die Wohnung ist schlicht, die Wände hoch, an der Decke ist Stuck. Der Boden knarrt und ist schief. Kein Stuhl, kein Sofa passt zu dem anderen. „Sie vermittelt eine nostalgische Stimmung, wirkt so uralt, wie hinübergerettet aus den letzten 40 Jahren“. Es gibt nur eine Ofenheizung in dem Haus, es ist schwer hier zu leben. „Sie ist halt billig“, sagt Bremer. An der Wand steht ein riesiges Bücherregal. Jan geht in die Küche und kommt mit einer alten Porzellankanne wieder. Wasser und Kaffeepulver. „Wer den letzten Schluck erwischt, hat verloren“ sagt er lächelnd.

„Die Bücher sind wie Bonsais. Klein, aber alles ist dran“

Wie er zum Schreiben gekommen ist? Jan Peter überlegt kurz. In Lüchow-Dannenberg, auf dem Land war es oft recht langweilig.  Durch seinen Vater Uwe Bremer, Maler, Graphiker und Schriftsteller gelangte er mit vielen Künstlern in Kontakt. Aufgewachsen in diesem Haushalt, in dem Künstler und Schriftsteller unentwegt ein- und ausgehen lag nichts näher als kreativ zu werden. Er entdeckte, dass es ihm gut gelang sich über Lesen und Schreiben zu definieren. Schon mit 22 erschien sein erstes Buch. „Es ist peinlich, wenn man als Student sagt, man sei Schriftsteller und hat noch nichts veröffentlicht!“
„Meine Bücher sind kleine, geschlossene literarische Kunststücke“. Eine Kritikerin nannte sie mal Bonsai-Romane. Wie die kleinen Bäume, an denen alles dran ist, nur kleiner. „Mein 1. Verleger hatte mir geraten: Schreib Romane, mit Kurzgeschichten verdienst du nichts!“

In einem Wechsel von extrem kurzen und ganz langen Schachtelsätzen geht es in seinen Büchern meist um das Scheitern von Persönlichkeiten. Sie sind grotesk, surreal, sarkastisch, minimalistisch und ergeben nicht für jeden einen Sinn. Oft fasziniert Jan Peter nur ein einziger Satz. Den versucht er zu verstehen und dann, um diesen Satz herum, eine Geschichte zu spinnen.

Bei „Der Fürst spricht“ geht es um einen Fürsten, der in seinem Schloss wie hinter Glas lebt und nichts von der Außenwelt mitbekommt. Der alte Verwalter stirbt, ein neuer trifft ein, ein Hund stirbt und der Hofmeister bringt sich um. Trotzdem kommt es einem vor, als wenn nichts passiert wäre und eine alltägliche Langeweile herrscht. Bei dem Buch war es: Ein Schloss ist größer als ein Haus, ich kann mir gar nicht vorstellen, in einem Haus zu leben, ich brauche die Weite des Schlosses. „Nun brauchte ich eine blödsinnige Figur, die sowas sagen würde.
Die bisher größte Auszeichnung Bremers war 1996 der Ingeborg- Bachmann- Preis. Der Preis wird seit 1977  jährlich verliehen, in einer mehrtägigen Live-Veranstaltung lesen Schriftsteller circa 30 Minuten aus ihrem Werk vor . Er gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen des deutschsprachigen Raums. Schon 1993 nahm er daran teil, gewann jedoch „nur“ das Bertelsmann Stipendium. Die erste Teilnahme beschreibt er heute als einen großen Schock, „ wie ein kleiner Musiker, der auf einmal auf einem großen Konzert spielt“. Beim zweiten Mal war er schon eher überzeugt, wusste, dass mit „Der Fürst spricht“ etwas zu gewinnen seien könnte. Und so kam es.

Alle großen deutschen Zeitungen berichteten positiv im Feuilleton, doch es gibt nicht nur gute Kritiken. Manchmal negativ, manchmal konstruktiv, doch „eigentlich kann man mit Kritik gar nicht umgehen“. Jan Peter zieht ein wenig Tabak aus der Jackentasche und fängt an sich eine Zigarette zu drehen. Er grinst, leckt über das Papier und erzählt weiter.

Mit seinem Vorbild Franz Kafka wird er oft verglichen. Doch „so ein Vergleich schadet eher, als dass er einem hilft“, sagt Jan Peter betrübt. Schon nach dem ersten Buch achtete jeder, der seine Bücher liest, darauf, ob der Vergleich passt. „Es geht verloren, dass man etwas Eigenes macht“.
Was Jan Peter momentan macht? Gerade hat er ein Kinderbuch geschrieben, was jetzt noch illustriert werden muss. Jetzt schreibt er wieder an Romanen. „Neue Sätze für den Anfang habe ich schon, aber die verrate ich nicht! Das hat auch was mit Aberglauben zu tun“ sagt er und grinst verschmitzt. Sein großer Traum ist es, mal einen größeren Publikumserfolg zu feiern. „Die Bücher kommen in literarischen Kreisen immer gut an, aber in der breiten Masse kennt sie niemand“. Seinen Stil mehr auf die Öffentlichkeit ausrichten kann und will er jedoch nicht.

 
Wie Berlin das Leben beeinflusst

Jan Peter selber liest alles, was ihm in die Finger kommt. Kafka, Walser, Kleist, Bücher befreundeter Autoren. Populäre Kassenschlager würde er jedoch nicht kaufen. Er steht auf, geht in Richtung des Bücherregals. Mit einem Finger fährt er an den Büchern entlang. Unter dem Gewicht knatscht wieder das Holz unter seinem Stiefel.

Feuchtgebiete? Er lässt sich wieder lässig in den Sessel fallen. „Ich würde nicht auf die Idee kommen, Feuchtgebiete zu lesen…obwohl…falls es hier jemand auf dem Tisch vergisst, würde ich schon mal rein lesen. Meist lese ich Bücher eh nur bis zur Mitte“.
Morgens gelingt es ihm nicht zu schreiben, nachmittags von zwei bis sechs und abends von neun bis elf umso besser. Erst muss er ausschlafen, dann kümmert er sich um die Kinder, den Hund und den Haushalt, während seine Frau Britta arbeitet. „Als Künstler darf man das!“ „Ich gucke gerne Fernsehen aber ich bekomme den von mir selber dann nicht wieder aus“, daher haben sie nur noch einen alten, aber ohne Antennenanschluss. „Außerdem lenkt er immer von der Arbeit ab und macht auf die Dauer unglücklich.“ Den Kindern reicht es DVDs zu sehen. Ein Auto haben wir auch nicht mehr. „Die stehen immer nur aufm Bürgersteig und werden zerkratzt und angepinkelt, das nervt!“

Der erste Hund der Bremers hieß Klara, „als wir den gerufen haben, alle Kinder in Berlin hießen zu der Zeit Klara, fühlten sich alle angesprochen.“ Daher heißt der zweite Hund nun Helga. „Doch nun drehen sich alle älteren Damen zwischen 60 und 70 um.“ Helga hat er sogar eines seiner Bücher gewidmet. Aber nicht nur der Hund hat einen ausgefallenen Namen.
Den Namen Bruno wollte Britta, wegen ihrem Opa, Luzie war Jans Idee, „der Name passt zu einem Berliner Kind“. Luzie, der Schrecken der Straßen. Seine Kinder nennen ihren Vater nur „Janni“. Früher wollte er mit seinem Stil auffallen. Doch heute kümmert es ihn zunehmend weniger. „Die Cowboystiefel bleiben, die liebe ich einfach. Die stehen mir aber auch ganz besonders gut, oder?“ Man kennt ihn nicht anders!
Er ist und bleibt Künstler, er darf das…!





Sprüche der Woche

28 02 2009

K: Stellen sie sich vor ihr Unternehmen läuft richtig gut, was machen sie dann?
H: Erstmal Urlaub!

M1: Ich habe da ja eigentlich nen Stuhl… aber der ist gerade belegt!
M2: Mit Butter und Käse?
M1: Nein! Mit Fleisch!

D: Wie heißt die mit dem vergifteten Apfel nochmal? Aschenputtel?
M: Ähm nee, Schneewittchen!

D: Die ist weltbekannt im Amerika…

D: Wie heißt denn nochmal der, der dem Koch in der Küche hilft? Souffle?
M: Nein! Das ist der Sous-Chef!

(Namen vom mir(a) geändert)





Stargeflüster

28 02 2009

Tag für Tag sieht man im Fernsehn berühmte Menschen.

Da habe ich mich mal gefragt… wen habe ich denn schon mal gesehen oder gesprochen?

1.

Anfangen möchte ich an dieser Stelle mit einer jungen Frau. Im Sommer bei über 30°C im Schatten war ich in Berlin mit meiner Familie shoppen. Seltsamerweise habe ich an dem Tag eine schöne Winterjacke bei Zara gefunden. An der Kasse angekommen standen dann zwei Personen vor mir. Am Lachen und an den Tattoos erkannte ich eine der Personen. Es war Sarah Kuttner. Zu der Zeit lief noch “Kuttner” auf MTV und sie war einem sehr präsent.

Frau Kuttner zahlte und ging mit ihrem Begleiter Richtung Ausgang. Während ich nun an der Reihe war, fing es an laut zu piepen. Große, breite, furchteinflößende Männer kame angerannt und hielten sie fest. Taschenkontrolle!

Letztendlich nach wenigen peinlichen Minuten stellte sich heraus, dass alles ein Fehler der Verkäuferin war. Sie hatte vergessen ein Sicherheitsetikett zu entfernen!

Kuttner und ihr Begleiter gingen daraufhin langsam aus dem Laden. Sobald sie draußen angekommen waren wurden sie immer schneller und verschwanden in der Menge auf dem Kudamm :D

 2.

Bei einem Familienurlaub in Bayern waren wir in Bad Griesbach. An einem Tag waren wir dann auch in Passau. Wir liefen so durch sie Straßen und machten uns ein wenig über die überall aufgehängten Helge Schneider Plakate lustig, die einen Auftritt in der Stadt an dem Abend ankündigten. Mein Vater schlug vor schnell wieder zu fahren :D

Man kann sich ja auch jetzt schon fast denken was nun passiert ist…Kein Scherz!!!

Nur ein paar Meter weiter habe ich einen etwas älteren Herren in der Fußgängerzone ausversehen gerammt. Sofort entschuldigte ich mich. Der Mann zog seinen Hut ein wenig aus dem Gesicht und ich erkannte ihn sofort (hatte ihn ja an dem Tag auch erst 1254866274 mal auf Plakaten gesehen!). Ja, es war Helge Schneider!